Unser Weg nach Norwegen!


Der letzte Tag

Geschafft!

 

Die 1.900 Kilometer nach Trondheim / Norwegen liegen hinter unseren Jungs. 
Doch die rohe Natur Norwegens warf den beiden auf der Zielgerade noch einige Steine in den Weg. Starkregen und eine Großbaustelle kurz vor der Stadt ließen auch den stärksten Optimismus erzittern.


Durchgefroren und mit letzter Kraft erreichten Jonas und Nils die Kristiansten-Festung auf einem Hügel mitten in Trondheim.
Als sie über den Rand der historischen Mauer schauten und die Stadt mit dem endlos scheinenden Fjord erblickten wussten Beide:

 

Es ist geschafft! Damit ist die Tour vorbei. Elf Tage, 1.900 Kilometer und unzählige Höhenmeter liegen hinter den Beiden.

 

Doch How We Ride fängt damit jetzt erst an.
Knapp 2 Terabyte an Filmmaterial warten darauf, zu einer Hymne an den Radsport geschnitten zu werden.
Mitte Dezember erfolgt die lokale Premiere in Herne.

 

Stay tuned!


Tag 10

Das Ziel zum greifen nah gaben unsere Trolljäger noch einmal alles und fuhren ordentlich Kilometer weg. Immer noch auf der Straße E03 gefangen ging es immer gerade aus durch die Natur Norwegens. Berge, Seen, Wasserfälle und viele Nadelwälder, allerdings weder Elche noch Trolle bot das Land.


Die letzte Etappe sollte ein wenig entspannter werden, daher fuhren die Jungs etwas weiter als geplant und schlugen kurz vor Trondheim ein letztes Mal ihr kaltes und nasses Zelt auf. Bei nächtlichen Temperaturen nah am Gefrierpunkt hieß es nun, noch einmal alle Kräfte für die letzte Etappe zu sammeln. 


Tag 9

Als das erste Straßenschild auf der Straße E03 mit "Trondheim" erschien gingen unseren Jungs zwei Gedanken durch den Kopf: "Das Ende ist in Sicht" und "Immer noch 400 Kilometer".

 

Nach den Vororten von Oslo bot Norwegen vor allem Berge und Wälder. Auf der Straße E03 ging es quer durch das Land der Trolle. Vorbei an malerischen Motiven, doch immer mit der Gefahr von AIDA-artigen LKWs im Nacken. Die E03 ist die einzige direkte Verbindung von Oslo nach Trondheim und ist so auch Weg für den gesamten Güterverkehr. So fuhren unsere Jungs - natürlich nur straßentechnisch - am rechten Rand. Rechts meist ein Fluss oder Graben, links die fahrenden Schiffe mit 80 Km/h. Da fiel es teilweise nicht gerade leicht die Natur zu genießen, wenn man bei ständig wechselndem Wetter auch noch Präzisionsfahren betreibt.

 

Zu allem Übel konnten auch an Tag 9 noch keine Elche oder Trolle gesichtet werden. Es bleibt auf morgen - die letzte große Etappe - zu hoffen. Ausreichend Warnschilder vor Elchen wurden bereits gesichtet.


Tag 8

Norwegen, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2018. Das sind die Abenteuer von How We Ride, das mit seinem zwei Mann starken Radteam 11 Tage unterwegs ist, um fremde Länder zu erforschen und Menschen zum Sport zu motivieren. Viele hundert Kilometer von der Erde entfernt dringt How We Ride an Orte vor, die kaum ein Mensch zuvor gesehen hat.

 

Langsam geht es für unsere Jungs auf die Zielgerade quer durch Norwegen. Immer mit dem Ziel Trondheim im Blick. 
Andere Städte warten zwischen Oslo und Trondheim sowieso nicht mehr. Nur noch Wald und die geballte Natur Norwegens erwarten Jonas und Nils.


An Tag 8 ging es durch die Metropole Oslo - Hard Rock Cafe Nr. 4 auf der Tour. Beim Frühstück im Hafen mit Blick auf die Oper wurde langsam das Ziel der Tour sichtbar. Leider war auf dem imposanten Dach der Oper das Radfahren untersagt.
Oslo zeigte den Jungs seine schönsten Orte - geschmückt mit Kreisverkehren und Ampeln.


Danach nur noch die Wildnis Norwegens. Kilometerlange Wälder und niemand außer How We Ride auf der Straße.


Die letzten drei Tage der Tour geht es ohne Umwege direkt nach Trondheim. Dabei stehen den Jungs über 1000 Höhenmeter bevor.


Tag 7

Am frühen Morgen des siebten Tourtages passierten unsere Jungs die letzte Ländergrenze und erreichten Norwegen.

Und Norwegen ließ es sich nicht nehmen und zeigte sich von seiner besten Seite - mit skandinavischem Landregen.
Aus der sommerlichen Radtour wurde schnell eine frühherbstliche Eiszeit.


"Nach drei Stunden Regen und krassem Wind hat man einfach kein Bock mehr", erzählte Nils in der Mittagspause.

"Aber das gute ist, dass es so kalt war, dass man seine Beine nicht mehr gespürt hat", erwiderte Jonas.

Die Stimmung hatte noch Luft nach oben. Hinzu kamen viele hügelige Etappen, die das Fahrvergnügen stark einschränkten.

Gegen Ende des Tages wurde es zum Glück wieder trocken und die letzten Kilometer durch die norwegischen Wälder fielen wieder leichter. Am Abend machten die Jungs vom norwegischen "Jedermannsrecht" Gebrauch und schlugen ihr Zelt in einem kleinen Waldstück auf. Fern ab vom nächsten Dorf oder Campingplätzen verbrachten sie so die erste Nacht in der Wildnis. 
Sicherlich keine erleichternden Bedingungen für die Tour.

Morgen geht es dann durch Oslo weiter Richtung Trondheim.


Tag 6

Auf unserer Tour durch skandinavische Metropolen erreichten unsere Jungs am frühen Morgen Göteborg. Die historische Stadt an der schwedischen Küste bot zwar mit dem Stadtpark eine wunderschöne Frühstückslocation, aber der Verkehr war zäh und Ampeln nahmen, wie so oft, die Lust am Radeln. 


Nach schwedens zweitgrößter Stadt kam lange nichts, außer Wald und Wiesen - und gut ausgebaute Radwege. Durch ganz Schweden ziehen sich diese Wege und sind optimale Grundlage für die Tour. 


Nach einem verhältnismäßig entspannten Nachmittag auf dem Drahtesel war das Etappenziel kurz hinter Uddevalla erreicht. Morgen geht es zielstrebig über die Grenze nach Norwegen und Übermorgen steht auch schon Oslo auf der Tagesordnung.


Tag 5

Nur 5 Tage nach dem Start der Tour auf Crange erreichten unsere Jungs schwedischen Boden. Für Nils ist es der erste Besuch im Land der Elche. Nach den harten Touren durch Deutschland und Dänemark war in der ersten Schweden-Etappe genug Zeit, sich bei entspannten 160 Kilometern die schwedische Küste anzusehen. Hier reihte sich ein Postkarten-Motiv ans Andere und die Ostsee zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

 

Kurz vor Göteborg erreichten die Jungs ihr Tagesziel und zur Belohnung gab es einen Zeltplatz mit malerischem Ausblick. Die einzigartige Natur Schwedens war die erste große Belohnung für die Beiden. 


"Nach den ganzen Städten hat man hier das erste Mal das Gefühl von Freiheit," erzählte Jonas am Abend: "Die Tour hat sich jetzt schon gelohnt." Morgen geht es über Göteborg weiter an der Küste entlang Richtung Oslo.


Tag 4

Wie hebt man die Motivation nach einem harten 190 Kilometer-Trip? Einfach weitermachen.


"Ich habe mir immer mal gesagt, dass ich 200 Kilometer an einem Tag schaffen will. Und jetzt haben wir das zwei Tage hintereinander geschafft", erzählt Jonas Kuhlbrodt stolz am Ende von Tag 4.

 

Dänemark war die bisher schwerste Challenge. Nicht nur mussten knapp 200 Kilometer gefahren werden, sondern auch die Fähren mussten mit einberechnet werden. Früh morgens ging es mit der ersten von Fehmarn nach Dänemark. Abends musste dann die Fähre von Dänemark nach Schweden erreicht werden. Dafür radelten unsere Jungs einmal quer durchs Land über mehrere Inseln. Doch motiviert von der Höchstleistung des vorherigen Tages wurden alle Kräfte mobilisiert und die Fähre am frühen Abend erreicht.

 

Die Fähren sind eine kleine Ausnahme in der Radtour, denn von Deutschland bis nach Schweden ohne Fähren zu fahren wäre im zeitlichen Rahmen der Tour nicht möglich gewesen. 

 

Morgen starten die Jungs in ihre erste Schweden-Etappe.


Tag 3

Demotiviert von den Strapazen des regnerischen Vortags ging es früh morgens wieder auf die Räder. Die Schuhe nass, der Sattel hart und knapp 200 Kilometer bis Fehmarn.


Auf der Reeperbahn morgens um halb 10 wurde ausgiebig gefrühstückt, um sich für die härteste Etappe der Tour zu stärken. Dann ging es los. Brennende Sonne und Starkregen wechselten ständig. Doch irgendwann legte sich bei Jonas und Nils ein Schalter um und sie zogen durch. Im Sonnenuntergang mit Blick auf die Ostsee erreichten sie den Campingplatz in Puttgarden.
Morgen geht es einmal quer durch Dänemark – nochmal 190 Kilometer.


Tag 2

Irgendwie hatten sich unsere beiden Radler ihre Tour sonniger vorgestellt.

 

 

Vom Dümmer See ging es an Tag zwei bis kurz vor Hamburg.
Dabei schlugen nicht nur schlecht ausgebaute Radwege, sondern auch mehrfacher Landregen auf die Stimmung. Doch die längste Etappe – von Buchholz i.d.N. bis nach Fehmarn – erwartete die Jungs erst am kommenden Tag.


Tag 1

Wo könnte unsere Tour besser starten als an unserer zweiten Heimat: der Cranger Kirmes? Um 9:16 Uhr starteten unsere beiden Radfahrer Richtung Norwegen.

 

Ein erster platter Reifen hinderte die beiden nicht daran, ihr gestecktes Tagesziel zu erreichen und so kamen sie erschöpft, aber dennoch motiviert gegen Abend am Campingplatz in Stenwede an.


Die Vorbereitung